Therapien

– Alternative Heilmethoden-

Alternative Heilmethoden

Zusätzlich biete ich an:

Ohrakupunktur

Schröpfen

Tapeanlagen

Fußreflexzonen­therapie

Diese Therapien können die osteopathische Behandlung unterstützen
oder auch einzeln angewendet werden.

Diese Therapien sind ebenfalls Selbstzahlerleistungen.
Einige Private Krankenkassen erstatten anteilig die Kosten zurück.

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die Konditionen Ihrer Krankenkasse.
Das Honorar ist unabhängig von der Erstattung Ihrer Kasse.

Wenn Sie Fragen bezüglich der Kosten oder Interesse an einer Behandlung haben, rufen Sie mich gerne an.

Ohrakupunktur

(Auriculo Therapie)

Die Ohrakupunktur ist eine Therapieform, die es seit über 2000 Jahren gibt. In der Ohrmuschel sind alle Zonen
des Körpers dargestellt. Es werden reflektorische Wechselwirkungen zwischen den Punkten am Ohr und den zugehörigen
Körperabschnitten bzw. Organen ausgenutzt, die über Stimulierung mit kleinen Nadeln ausgelöst werden.

Nach einer Anamnese erfolgt die Diagnostik am Ohr. Aufgrund des Beschwerdebildes des Patienten tastet der Therapeut das Ohr auf Schmerzpunkte ab.

Die Behandlung erfolgt dann mit speziellen Akupunkturnadeln, die ca 20-30 Minuten im Ohr verbleiben. Der Patient liegt dabei entspannt in Rückenlage oder kann Sitzen. Die Akupunktur ist bis auf den kurzen Einstich der Nadel nahezu schmerzfrei. Nach der Zeitspanne werden die Nadeln wieder entnommen. Bei speziellen Indikationen können auch Dauernadeln gesetzt werden, die einige Tage im Ohr verbleiben.

Die erste Behandlungseinheit dauert ca 45. Minuten. Die Anschlussbehandlungen ca. 30. Minuten.

Je nach Beschwerdebild sind in der Regel 6-12 Behandlungen nötig, um eine Besserung der Beschwerden
zu erzielen.

Die Ohrakupunktur ist keine generelle Kassenleistung. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über die Kostenerstattung Ihrer Kasse. Die Bezahlung des Honorars ist unabhängig von der Erstattung Ihrer Kasse.
Anwendungsbeispiele bei denen die Ohrakupunktur eingesetzt werden kann:

  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule und der Gelenke
  • Hormonelle Fehlregulationen
  • Menstruationsbeschwerden/PMS
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Urologische Erkrankungen
  • Neuralgien
  • Atemwegsprobleme
  • Magen-Darm- Beschwerden
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Blutdruckprobleme
  • Erschöpfungszustände
  • Entgiftungsunterstützung
  • Unterstützung bei der Raucherentwöhnung
  • Stark geschwächte Patienten
  • Schwere psychische Erkrankungen
  • Kinder unter 12 Jahren
  • Schwere Hauterkrankungen
  • Nervenschäden mit Sensibilitätsverlusten

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine Therapie aus dem Bereich der Naturheilkunde und einen sehr altes Therapieverfahren. Es zählt zu den Ausleitungsverfahren. Ziel ist es, schädliche oder krankmachende Stoffe aus dem Körper abzuleiten und die Selbstheilungsprozesse zu aktivieren. Das Schröpfen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Traditionellen chinesischen Medizin und soll die Lebensenergie „QI“ harmonisieren. Sie stimuliert den Stoffwechsel, verbessert die Durchblutung und den Lymphfluss. Eine Regeneration sowie Aktivierung der Selbstheilungskräfte soll dadurch angeregt werden. 

Geschröpft wird meist mit kleinen Gefäßen aus Glas oder Kunststoff, die auf verschiedene Stellen des Körpers gesetzt werden. In diesen Gläsern wird ein Unterdruck mittels verbrennender Watte oder einer Pumpe erzeugt. Durch den Unterdruck hebt sich die Oberhaut von den tiefer gelegenen Schichten ab. Dadurch wird die Durchblutung des Gewebes angeregt und der Lymphstrom aktiviert. Auch Verspannungen und Blockaden sollen gelockert und gelöst werden. An den behandelten Stellen können sich Blutergüsse bilden. Die blauen Flecken (Hämatome) bleiben einige Stunden oder auch Tage bestehen.
 
Im Schröpfbereich kommt es zu einer merklichen Stoffwechselsteigerung, die ebenfalls die Organe erreicht, die mit diesem Bereich in Verbindung stehen. Diese Wirkungen und Wechselbeziehungen macht man sich bei vielen Beschwerden zunutze. Das Schröpfen wird zum Beispiel eingesetzt bei muskulären Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich, Kopfschmerzen, Regelschmerzen; Verdauungsbeschwerden, allgemeinen Erschöpfungszuständen und Infektanfälligkeit. Das Schröpfen kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen:
Beim trockenen Schröpfen wird die Haut durch Unterdruck angesaugt. Es kommt zur verstärkten Durchblutung des Gewebes und zur Aktivierung von Stoffwechselprozessen. An der Schröpfstelle entsteht ein blauer Fleck (Hämatom). Trockenes Schröpfen wird bei sogenannten Leerezuständen der Haut und des Bindegewebes angewendet. Dies kommt oft bei chronischen Schmerzen vor, denen Wärme Linderung bringt.
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut zunächst mit einer dünnen Nadel aufgeritzt, sodass nach dem Aufsetzen der Schröpfgefäße Blut und Flüssigkeit austritt, das in den Gefäßen aufgefangen wird. Neben den Effekten, wie sie auch beim trockenen Schröpfen auftreten, verbessert das blutige Schröpfen die Fließeigenschaften des Blutes und der Lymphe. Blutiges Schröpfen wird bei sogenannten Füllezuständen angewendet. Diese kommen oftmals bei akuten Beschwerden vor, bei denen Wärme eher schlecht vertragen wird.

Tapeanlagen

Das medizinische Tape ist ein elastisches Pflaster aus Stoffasern, das direkt auf die Haut aufgeklebt wird.

Durch Bewegungen wird die Haut gegen das darunterliegende Bindegewebe verschoben. Dadurch werden Rezeptoren gereizt, die reflektorisch das Nervensystem beeinflussen. Die Durchblutung wird stimuliert und der Lymphfluss verbessert, die Bänder- und Muskelspannung kann positiv beeinflusst werden. Somit werden die Heilungsprozesse unterstützt und Schmerzen sowie Entzündungsprozesse können positiv beeinflusst werden.
  • Nach Sportverletzungen
  • Muskelverletzungen/-Schmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Ödeme/ Wassereinlagerungen

Fußreflexzonen­therapie

Bereits vor 5000 Jahren war die Behandlung von Druckpunkten am Fuss vor allem in Indien und China bekannt. In den Ländern Mitteleuropas gibt es erste Aufzeichnung dieser Methode um 1582. 
Die Zonentherapie, wie wir sie jetzt praktizieren, gibt es seit über 100 Jahren. 
Sie wurde von Dr, med William FitzGerald in den USA entwickelt. 

Am Fuss lässt sich in sogenannten Rastern der gesamte Körper des Menschen abbilden. Alle Körperteile und Organsysteme haben ihre speziellen Zonen und stehen mit den entsprechenden Körperteilen reflektorisch in Verbindung. Sind bestimmte Punkte am Fuss besonders druckempfindlich, kann der Therapeut Rückschlüsse über die zugehörigen Gelenke oder Organe ziehen. Über Behandlung dieser Zonen kommt es zu einer reflektorischen Wechselwirkung mit dem zugehörigen Körperteil. Die Selbstheilungskräfte des Körpers in dem Bereich werden aktiviert, der Stoffwechsel und die Durchblutung verbessert und die Funktion darüber harmonisiert. 
Die Behandlung erfolgt in entspannter Rückenlage. Vor der ersten Behandlung erfolgt eine Anamnese und die Untersuchung der Zonen am Fuss.

Die Behandlung beginnt mit leichteren Streichungen der Füße. Danach werden die druckschmerzhaften Zonen, die zu dem Beschwerdebild passen, mit stärkerem Druck behandelt. Dies wird von manchen anfänglich als unangenehm wahrgenommen. Der Druckschmerz sollte aber nach kurzer Zeit nachlassen. Manche empfinden den Druck auch von Anfang an als wohltuend. Je nach Empfinden und Reaktion des Körpers wird der Druck individuell an Sie angepasst, so dass die Behandlung grundsätzlich als angenehm wahrgenommen wird.

Im Laufe der Behandlungen sollten die Zonen grundsätzlich an Empfindlichkeit nachlassen, was ein Zeichen für die gewünschte Reaktion des Körpers ist.

Im Anschluss an die Behandlung erfolgt eine kurze Ruhephase.
Die Behandlung incl. Nachruhe dauert ca. 60 Minuten.
Um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und eine Besserung der Beschwerden erzielt wird, sind meist mehrere Behandlungen notwendig.

Die Fussreflextherapie kann gut mit anderen Therapiemethoden kombiniert werden und diese ergänzen.

Kontakt

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